Erdarbeiten für Bauträger: Erdbau-Betriebe für Baugrube und Gelände vergleichen
Aushub, Baugrube, Verfüllung und Geländemodellierung entscheiden über Terminplan und Kostensicherheit Ihres Projekts. Hier vergleichen Sie Erdbau-Betriebe mit Bauträger-Erfahrung und holen mit einer Anfrage bis zu drei Angebote ein.
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- Nur Betriebe aus Ihrem Umkreis
- Erfahrung mit Bauträger & Projektentwickler
Was Bauträger & Projektentwickler von einem Betrieb brauchen
Baugrundgutachten und Homogenbereiche
Seit der ATV DIN 18300 werden Böden in Homogenbereichen mit geotechnischer Kategorie beschrieben; das Gutachten ist Grundlage von Ausschreibung und Abrechnung.
Massenermittlung und Bilanz
Aushub-, Verfüll- und Abfuhrmengen je Homogenbereich, damit Angebote vergleichbar sind und Nachträge klein bleiben.
Bodenverwertung nach Ersatzbaustoffverordnung
Aushub muss klassifiziert (BM-0 bis BM-F3) und dokumentiert werden; ab rund 200 m³ oder bei Verdacht ist eine Laboranalyse Pflicht. Die Entsorgungsklasse bestimmt die Kosten.
Leitungsauskunft und Baustraßen
Vor dem ersten Bagger: Leitungsauskünfte aller Versorger, Baustraßen, Lagerflächen und Böschungssicherung.
Koordination mit Rohbau und Tiefbau
Baugrubensohle, Arbeitsräume, Wasserhaltung und Verfüllung müssen mit Statik, Rohbau und Hausanschlüssen terminlich verzahnt sein.
Worauf Sie bei der Vergabe achten sollten
- 1
Maschinenpark und Kolonnen
Bagger-, Lader- und Transportkapazität für Ihr Bauvolumen; eigene Lkw oder verlässliche Fuhrunternehmen.
- 2
Entsorgungswege und Nachweise
Vertragsdeponien und Verwertungsbetriebe, Wiegescheine, Entsorgungsnachweise nach Ersatzbaustoffverordnung.
- 3
Erfahrung mit Homogenbereichen
Der Betrieb sollte Angebote je Homogenbereich kalkulieren und Abweichungen sofort anzeigen – so bleibt das Baugrundrisiko sauber verteilt.
- 4
Vermessung und Dokumentation
Eigene Vermessung oder Zusammenarbeit mit dem Vermesser, Aufmaß je Bauabschnitt, Fotodokumentation.
- 5
Sicherheit und Haftung
SiGeKo-Abstimmung, Böschungssicherung, Betriebshaftpflicht mit ausreichender Deckung.
Betriebe für Erdarbeiten mit Erfahrung bei Bauträger & Projektentwickler
Noch hat kein Betrieb dieses Auftraggeber-Merkmal hinterlegt. Ihre Anfrage erreicht trotzdem Betriebe für Erdarbeiten aus Ihrer Region – beschreiben Sie Ihr Objekt oben, passende Betriebe melden sich.
Diese Nachweise sollten Sie verlangen
- Referenzen mit Baugrubenvolumen und Bauzeit
- Entsorgungsnachweise und Vertragsdeponien
- Betriebshaftpflicht mit Deckungssumme
- Nachweis Fachkunde Erdbau, ggf. Präqualifikation
Checkliste für Ihre Vergabe
- Baugrundgutachten mit Homogenbereichen und geotechnischer Kategorie
- Massenermittlung Aushub, Verfüllung, Abfuhr
- Bodenanalyse und Einstufung nach Ersatzbaustoffverordnung
- Leitungsauskünfte, Baustraßen, Lagerflächen
- Wasserhaltung, Verbau, Böschungswinkel
- Bauzeitenplan mit Rohbau- und Tiefbau-Schnittstellen
- Abrechnungsregeln je Homogenbereich, Nachtragsverfahren
- SiGeKo-Vorgaben und Verkehrssicherung
So sehen Aufträge von Bauträger & Projektentwickler aus
Kostenrahmen sind Orientierungswerte – verlässlich wird der Preis erst nach Aufmaß und Angebot.
Baugrube für Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage
Aushub, Wasserhaltung, Verbau oder Böschung, Arbeitsräume, Verfüllung.
Orientierungswert 10–35 € je m³ Aushub zzgl. Entsorgung
Geländemodellierung für Reihenhauszeile
Abtrag, Auftrag, Planum für Bodenplatten und Außenanlagen, Baustraße.
nach Massenermittlung
Aushub entsorgen und verwerten
Klassifizierung, Abfuhr, Verwertung oder Deponie je Bodenklasse.
Orientierungswert 10–60 € je Tonne je nach Klasse
Rodung und Baufeldfreimachung
Gehölzrodung außerhalb der Schonzeit, Wurzelstöcke, Abbruch kleiner Bauwerke.
nach Aufmaß
Was Auftraggeber vor der Vergabe oft fragen
Was, wenn der Boden anders ist als im Gutachten?
Das Baugrundrisiko liegt beim Bauherrn, der Betrieb muss Abweichungen sofort anzeigen. Ein gründliches Gutachten und Abrechnung je Homogenbereich halten den Streit klein.
Die Entsorgungskosten sind unkalkulierbar.
Mit Deklarationsanalyse vor der Ausschreibung sind sie es nicht: Die Klasse legt den Preis je Tonne fest. Lassen Sie Entsorgung als eigene Position mit Einheitspreisen je Klasse anbieten.
Der Erdbauer hält den Terminplan nicht.
Vereinbaren Sie Meilensteine für Baugrubensohle und Verfüllung mit dem Rohbau. Fragen Sie nach Kolonnen und Maschinen, die tatsächlich für Ihr Projekt reserviert sind.
Erdarbeiten für Bauträger: Häufige Fragen
Was sind Homogenbereiche und warum stehen sie in der Ausschreibung?
Seit der ATV DIN 18300 ersetzen Homogenbereiche die früheren Bodenklassen: Bodenschichten mit vergleichbaren Eigenschaften für Lösen, Laden und Transport, ergänzt um die geotechnische Kategorie. Sie machen Angebote vergleichbar und regeln die Abrechnung.
Wann brauche ich eine Bodenanalyse für den Aushub?
Nach der Ersatzbaustoffverordnung ab etwa 200 m³ oder bei Verdacht auf Vorbelastung, etwa bei gewerblicher Vornutzung. Unbelasteter Boden gilt als BM-0 und ist am günstigsten zu verwerten; die Dokumentation ist fünf Jahre aufzubewahren.
Was kostet die Entsorgung von Aushub?
Als Orientierung zwischen rund 10 € je Tonne für unbelasteten Boden und 60 € und mehr je Tonne für belastetes oder mit Bauschutt vermischtes Material. Regionale Deponiegebühren und Transportwege wirken stark auf den Preis.
Wer beauftragt das Baugrundgutachten?
Der Bauherr bzw. Bauträger, vor der Ausschreibung. Ohne Gutachten kann kein Betrieb je Homogenbereich kalkulieren, und das Nachtragsrisiko steigt.
Kann der Erdbauer auch die Außenanlagen herstellen?
Viele GaLaBau-Betriebe bieten Erdbau und Außenanlagen aus einer Hand an. Das spart Schnittstellen bei Planum, Massen und Bauzeitenplan.
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