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Ihre Pflasterfläche in 3 Minuten berechnen

Maße, Stein, Muster und Unterbau wählen – Materialliste, Aushub und Kosten werden live berechnet.

  • Materialliste zum Drucken
  • 6 Verlegemuster mit Verschnitt
  • Aufbau nach RStO / ZTV-Wegebau
  • Planung per Link teilbar
1Fläche & NutzungNoch nicht konfiguriert
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Bestimmt Steindicke und Tragschicht – Schritt 3 wird vorbelegt.

2Pflasterstein & MusterNoch nicht konfiguriert

Verschnitt +7 % · Guter Verbund, Standard für Wege

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Regel für Betonpflaster grau: 3–5 mm.

3Unterbau & FugenNoch nicht konfiguriert
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Regelaufbau Terrasse: 20 cm, mindestens 15 cm.

4Randeinfassung & ExtrasNoch nicht konfiguriert

Randlänge 14,0 m (ohne Gebäudeseite) · in Beton mit Rückenstütze.

Preise anpassenStandard: Ø-Preise Oktober 2026, brutto

Eigene Angebotspreise eintragen (brutto, je Einheit). Steinpreise beziehen sich auf die Basisdicke in Klammern; andere Dicken werden daraus abgeleitet. Angepasste Preise bleiben in diesem Browser gespeichert und wandern mit in den geteilten Link.

Pflastersteine
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Unterbau & Fugen
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Einfassung
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Erdarbeiten & Geräte
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€/Tag
Arbeitslohn
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Bitte konfigurieren Sie Ihre Planung.

Wählen Sie die gewünschten Optionen aus, um Mengen und eine Kostenschätzung zu erhalten. Es ist nichts vorausgewählt – die Planung entsteht aus Ihren Angaben.

Noch offen

Lieber vom Profi pflastern lassen?

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Häufige Fragen

Fragen zum Pflasterflächen-Rechner

So funktioniert der Planer

Wie viele Pflastersteine brauche ich pro Quadratmeter?

Der Rechner teilt einen Quadratmeter durch die Steinfläche inklusive Fuge: 1.000.000 ÷ ((Länge + Fuge) × (Breite + Fuge)) in Millimetern. Ein 20 × 10 cm Stein mit 4 mm Fuge ergibt rund 47 Steine je m². Dazu kommt der Verschnitt des Verlegemusters, von 5 % im Reihenverband bis 15 % bei Fischgrät 45°.

Wie dick müssen Tragschicht und Pflastersteine sein?

Für Terrassen und Gehwege (ZTV-Wegebau N1) rechnet der Rechner mit 6 cm Stein auf 4 cm Bettung und 20 cm Schottertragschicht, für Pkw-Einfahrten (N2) mit 8 cm Stein und 30 cm Tragschicht, für Schwerlast mit 10 cm und 40 cm. In den Frosteinwirkungszonen II und III der RStO 12 kommen 5 bzw. 15 cm hinzu. Bei bindigem Boden kann mehr nötig sein.

Wie genau ist die Kostenschätzung des Pflasterflächen-Rechners?

Die Materialliste rechnet mit gerundeten Marktdurchschnittspreisen (Stand Oktober 2026) deutscher Baumärkte, Baustoff- und Natursteinhändler, brutto inklusive Mehrwertsteuer, Abholung bzw. ab Werk; Schüttgut-Fracht ist eine eigene Position. Schüttgut und Naturstein schwanken regional um bis zu 40 %. Eigene Angebotspreise lassen sich unter „Preise anpassen“ eintragen.

Kann ich die Planung an einen Pflasterer weitergeben?

Ja. Die Planung steckt vollständig im Link, den Sie kopieren und teilen können. Materialliste und Schichtaufbau lassen sich drucken oder als Text kopieren. Über „Pflasterer finden“ gelangen Sie zu Fachbetrieben für Pflaster- und Wegebau in Ihrer Region.

Technik & Bauausführung

Wie viel Verschnitt muss ich bei Pflastersteinen einkalkulieren?

Der Verschnitt hängt weniger vom Stein als von Muster, Flächenform und Anzahl der Schnittkanten ab: Je mehr schräge Grenzen, Rundungen, Schächte und Einbauten, desto höher fällt er aus. Bei Naturstein und getrommeltem Pflaster kommen Bruch und Farbabweichungen hinzu, deshalb sollten einige Quadratmeter aus derselben Charge als Reserve für spätere Reparaturen übrig bleiben. Im Angebot sollte der Zuschlag als eigene Zeile stehen, inklusive der Regelung, ob ungeöffnete Paletten zurückgenommen werden.

Wie wird die Tragschicht fachgerecht verdichtet, und woran erkenne ich das im Angebot?

Fachgerecht heißt lagenweise: Das Planum wird zuerst verdichtet und mit Gefälle abgezogen, dann folgt die Schottertragschicht in Lagen von höchstens 15 bis 20 cm, jede einzeln mit einer für die Belastungsklasse ausreichend schweren Rüttelplatte oder Walze verdichtet. Die ZTV Pflaster-StB legt dafür Verdichtungsgrad und Tragfähigkeit fest, die der Betrieb bei Einfahrten per Plattendruckversuch nachweisen kann. Steht im Angebot nur „Tragschicht einbauen“ ohne Lagenstärke, Gefälle und Verdichtung je Lage, lassen Sie die Position ergänzen.

Welche Körnungen für Schotter, Splitt und Fugensand sollten im Angebot stehen?

Für die Tragschicht gehören kornabgestufte Gemische wie Schotter 0/32 oder 0/45 beziehungsweise Frostschutzmaterial 0/32 ins Angebot, für die Bettung Splitt 2/5 oder Brechsand-Splitt 0/5 und für die Fuge Fugensand 0/2 oder Fugensplitt 1/3. Bettung und Fugenmaterial müssen filterstabil zueinander passen, sonst rieselt die Fuge in die Bettung und die Steine kippen. Ein belastbares Angebot nennt zu jeder Schicht Körnung, Dicke im verdichteten Zustand und Lieferform.

Wie viel Abstand brauche ich beim Pflastern zum Nachbargrundstück und zur Hauswand?

Bodengleiche Pflasterflächen kennen keinen gesetzlichen Grenzabstand, Randeinfassung samt Betonrückenstütze müssen aber vollständig auf Ihrem Grundstück liegen, also etwa 15 bis 20 cm hinter dem Bord Platz lassen und kein Wasser zum Nachbarn ableiten. An der Hauswand führt das Gefälle vom Gebäude weg, die Belagsoberkante bleibt rund 15 cm unter dem Anschluss der Abdichtung und Perimeterdämmung oder Kiesstreifen dürfen nicht beschädigt werden. Vor Baubeginn sollten Grenzsteine freigelegt und der Grenzverlauf gemeinsam mit dem Betrieb festgehalten werden.

Wie werden Kanaldeckel, Rinnen und Hausanschlüsse beim Pflastern eingebunden?

Schachtabdeckungen werden mit höhenverstellbaren Aufsatzrahmen oder einem Ausgleich aus Mörtel bündig zur neuen Belagshöhe gesetzt, Entwässerungsrinnen in Beton gebettet und nach DIN EN 1433 in der zur Nutzung passenden Belastungsklasse gewählt, Zählerschächte und Hausanschlüsse bleiben zugänglich und werden nicht überpflastert. Rund um Deckel steigt der Verschnitt, weil Steine passgenau geschnitten oder mit einem Einfassring versehen werden. Jede Rinne braucht einen Anschluss an die Grundstücksentwässerung nach DIN 1986-100, den das Angebot als eigene Position mit Rohrführung aufführen sollte.

Kosten & Budget

Was kostet Pflastern pro Quadratmeter in Eigenleistung gegenüber dem Fachbetrieb?

In Eigenleistung zahlen Sie nur Material, Gerätemiete und Entsorgung, also je nach Stein etwa 35 bis 80 € je m² bei Betonpflaster, beim Fachbetrieb kommen rund 50 bis 130 € je m² Arbeitslohn für Aushub, Unterbau und Verlegung hinzu, regional unterschiedlich. Der Rechner zeigt diese Spanne, wenn Sie „Arbeitslohn Fachbetrieb einplanen“ aktivieren. Für Terrasse oder Gartenweg kann Eigenleistung aufgehen, bei einer Einfahrt entscheidet die Verdichtung über die Haltbarkeit und damit die Frage, ob Sie das Risiko selbst tragen wollen.

Welche Pflastersteine sind günstig, und welche lohnen den Aufpreis?

Graues Betonpflaster ist mit etwa 12 bis 17 € je m² die günstigste Wahl, getrommeltes oder farbiges Betonpflaster kostet rund das Doppelte, Pflasterklinker und Granit-Kleinpflaster beginnen bei etwa 25 € und gesägter Granit bei 55 € je m², jeweils regional schwankend. Den Aufpreis wert sind Klinker und Granit bei befahrenen und stark genutzten Flächen, weil sie farbecht bleiben und Frost-Tausalz-Wechsel ohne Abplatzungen überstehen. Verlangen Sie im Angebot Hersteller, Format, Dicke und Oberflächenschutz und sehen Sie sich Musterflächen im Bestand an.

Welche Kosten fallen für Aushub und Entsorgung des alten Belags an?

Je Quadratmeter fallen 0,3 bis 0,5 m³ fester Aushub an, der sich beim Lösen um 15 bis 25 % auflockert; ein 5-m³-Container für unbelasteten Boden kostet etwa 300 bis 500 €, ein 7-m³-Container etwa 350 bis 750 €, sortenrein getrennter Bauschutt ist meist günstiger als gemischte Ladungen. Für das Aufnehmen des Altbelags berechnet der Betrieb Arbeitszeit, brauchbare Altsteine lassen sich dagegen wiederverwenden oder verkaufen. Das Angebot sollte Entsorgung nach Abfallart und Volumen getrennt ausweisen statt als Pauschale.

Was kosten Maschinenmiete und Lieferung von Schotter und Steinen?

Eine Rüttelplatte mit Gummimatte kostet etwa 50 bis 80 € je Miettag, ein Minibagger etwa 120 bis 300 € plus 100 bis 200 € Transport, dazu Kaution, Kraftstoff und Haftungsreduzierung. Schüttgut liefert der Kipper für etwa 60 bis 120 € je Fuhre bis 10 t, ab 12 bis 15 t oft frei Haus; Steine kommen palettiert mit Kran- oder Staplerzuschlag und Palettenpfand. Beim Fachbetrieb stecken diese Posten im Einheitspreis, prüfen Sie aber, ob Baustelleneinrichtung und Anlieferung separat berechnet werden.

Wo kann ich beim Pflastern sparen, ohne dass die Fläche absackt?

Sparen lässt sich am Stein, nicht am Unterbau: Standardformat statt Großformat, Läuferverband statt Fischgrät 45°, graues Betonpflaster statt Naturstein, güteüberwachter Recyclingschotter für Wege und Terrassen sowie Abbruch und Aushub in Eigenleistung. Tragschichtdicke, Verdichtung je Lage, Randeinfassung mit Rückenstütze und Gefälle sind dagegen keine Sparposten, weil jede Einsparung dort als Setzung und Verschiebung wiederkommt. Sie entscheiden also über Optik und Vorarbeiten, der Schichtaufbau nach ZTV bleibt gesetzt.

Recht & Planung

Darf ich Einfahrt und Vorgarten komplett pflastern, oder gibt es Versiegelungsvorgaben?

Vollständiges Pflastern ist oft nicht erlaubt: Die Landesbauordnungen verlangen, nicht überbaute Grundstücksflächen wasseraufnahmefähig zu belassen und zu begrünen, soweit sie nicht als Zufahrt oder Stellplatz nötig sind, und viele Kommunen ergänzen das durch Vorgartensatzungen oder Festsetzungen im Bebauungsplan zur Grundflächenzahl. Zufahrt und Stellplatz sind dabei meist zulässig, der Rest des Vorgartens nicht. Klären Sie vor der Beauftragung beim Bauamt, welche Fläche befestigt werden darf, und lassen Sie sich Ökopflaster oder Rasenfugenpflaster als Alternative anbieten.

Muss ich das Regenwasser von gepflasterten Flächen auf dem Grundstück versickern?

Das regelt die Entwässerungssatzung Ihrer Kommune: Viele Gemeinden schreiben die Versickerung auf dem Grundstück vor, wo der Boden es zulässt, andere verlangen den Anschluss an den Kanal und wieder andere erlauben beides gegen Gebühr und Genehmigung. Unzulässig ist in jedem Fall, Wasser auf Nachbargrund oder die öffentliche Straße abzuleiten. Das Angebot sollte ein Entwässerungskonzept enthalten, also Gefälle, Rinnen, Mulde oder Rigole nach DWA-A 138 und den Anschlusspunkt, damit nicht nachträglich umgebaut werden muss.

Wie wirkt sich eine gepflasterte Einfahrt auf die Niederschlagswassergebühr aus?

Kommunen mit gesplitteter Abwassergebühr berechnen die Niederschlagswassergebühr nach der versiegelten Fläche, die an den Kanal angeschlossen ist, je Quadratmeter und Jahr. Fugenpflaster wird dabei je nach Satzung mit einem Faktor von etwa 0,5 bis 0,7 angesetzt, Ökopflaster niedriger, Asphalt oder Beton mit nahezu 1,0, und Flächen, die vollständig auf dem Grundstück versickern, bleiben meist gebührenfrei. Melden Sie die neue Fläche nach Fertigstellung, und lassen Sie sich vom Betrieb Belagsart und Entwässerung schriftlich bestätigen.

Brauche ich für eine Stützmauer oder Stufen in der Pflasterfläche eine Genehmigung?

Stützmauern sind je nach Landesbauordnung bis etwa 1,5 bis 2 m Höhe verfahrensfrei, darüber genehmigungspflichtig mit Standsicherheitsnachweis; Außenstufen im Gelände brauchen keine Genehmigung, an Grenzen gelten aber die Abstandsregeln des Nachbarrechts und Bebauungsplan oder Gestaltungssatzung können Höhen und Material vorgeben. Unabhängig von der Genehmigung muss eine Mauer gegründet, hinterfüllt und entwässert werden, und ab etwa 1 m Absturzhöhe ist eine Absturzsicherung nötig. Das Angebot sollte Höhe, Gründungstiefe, Drainage und Hinterfüllung konkret benennen.

Wie plane ich die Reihenfolge, wenn Einfahrt, Wege und Terrasse nacheinander gepflastert werden?

Zuerst kommen alle Leitungen, Leerrohre und die Entwässerung in den Boden, dann wird von hinten nach vorn gebaut, also Terrasse und Gartenwege vor der Einfahrt, damit Baustellenverkehr nicht über fertige Flächen rollt. Ein gemeinsamer Höhenbezugspunkt, einheitliche Randeinfassung und eine Steinbestellung aus einer Charge verhindern Farb- und Höhensprünge zwischen den Abschnitten; Tragschichten in einem Zug herzustellen spart zudem Maschinen- und Anfahrtskosten. Lassen Sie sich einen Gesamtplan mit Höhen anfertigen und je Bauabschnitt einen Festpreis mit nur einmal berechneter Baustelleneinrichtung anbieten.

Alle Berechnungen sind Richtwerte für die Vorplanung und ersetzen keine Fachplanung vor Ort. Fachbetriebe finden Sie unter Pflaster- & Wegebau, weitere Werkzeuge unter Planer & Rechner.