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Form, Maße, Bauweise und Technik wählen – Material, Filterleistung, Aushub und Kosten mit offenem Rechenweg.

  • Materialliste zum Drucken
  • 4 Bauweisen im Vergleich
  • Filter nach Herstellertabellen
  • Rechenweg offengelegt
1Poolform & MaßeNoch nicht konfiguriert

V = L × B × T, Formfaktor 1,00

m
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Zulässig 3–12 × 2–6 m · Styroporstein-Sets 3 × 3 bis 10 × 5 m

m
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Standard 1,50 m, alternativ 1,20 m · Gefälle: mittlere Tiefe

cm

Regel 10–15 cm unter Rand · Treppe nur als Betonmenge

Offene Recherche: Volumenabzug Treppe unbelegt
2BauweiseNoch nicht konfiguriert

Schalstein 100 × 25 × 25 cm · 0,033 m³ Beton je Stein

Bedarf 80,9 m² inkl. Überlappung · Rollen à 41,25 m²

Hinterfüllung 21,0 m³ · Kies 16/32 oder Rollschotter, lose

3TechnikNoch nicht konfiguriert

Umwälzzeit 5 h für 45 m³ bei Belastung „Mittel“

11,28 kW Heizleistung, Aufnahme bis 1,59 kW · bis 45 m³

Solarfolie auf 32,0 m² Wasserfläche à 10,90 €/m²

2 Stk. à 265,49 € · bis 6 m Länge 1, darüber 2
Set 2,2 kW Ø 1.614 € · vor dem Betonieren setzen
PP-Fertigschacht 150 × 150 × 130 cm Ø 2.680 €
4AusführungNoch nicht konfiguriert

Nur Material · Elektroarbeiten durch Elektrofachkraft

99,3 m³ fest × Ø 55 €/m³ · Bagger mit Fahrer
119,1 m³ lose (Faktor 1,2) × Ø 25 €/m³
44,8 m³ × 2,06 €/m³ Trinkwasser (Ø brutto 2025)
2,71 €/m³ auf Frischwasser · entfällt mit Gartenwasserzähler

Nur Länder mit abgerufenem Gesetzestext sind wählbar

Preise anpassenStandard: Ø-Preise Oktober 2026, brutto

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Beckenkörper & Beton
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€/m³
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Auskleidung & Schacht
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Fertigbecken & Sets
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€/pauschal
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Filter & Technik
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€/Sack
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Heizung & Abdeckung
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Erdarbeiten & Wasser
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Arbeitskosten
€/pauschal
€/pauschal

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Noch offen

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Häufige Fragen

Fragen zum Pool-Planer

So funktioniert der Planer

Wie berechnet der Planer das Wasservolumen?

Aus Länge × Breite × Wassertiefe × Formfaktor: Rechteck 1,00, Oval 0,89, Achtform 0,85. Die Wassertiefe ist die mittlere Wandhöhe (flache plus tiefe Seite durch zwei) abzüglich des Abstands zum Beckenrand, in der Regel 10–15 cm. Ein 8 × 4 m Becken mit 1,50 m Wandhöhe und 10 cm Freibord hat 44,8 m³. Treppen werden nicht abgezogen – dafür gibt es keinen belegten Formfaktor, das Volumen liegt also leicht auf der sicheren Seite.

Wie viele Styroporsteine und wie viel Beton brauche ich?

Die Innenwandfläche (Umfang × Wandhöhe) geteilt durch 0,25 m² je Schalstein 100 × 25 × 25 cm, plus drei Reservesteine. Jeder Stein nimmt 0,033 m³ Füllbeton auf; dazu kommen die Treppe nach Herstellertabelle und die Bodenplatte 20 cm mit je Seite 25 cm Wand plus 15 cm Übermaß und zwei Lagen Q188A. Für 8 × 4 × 1,5 m ergibt das 147 Steine und rund 14 m³ C25/30. Füllbeton in zwei bis drei Umläufen mit Fallbremse einbringen und erst 28 Tage später hinterfüllen.

Wie wird die Filteranlage ausgelegt?

Die Umwälzzeit kommt aus einer Händlertabelle nach Volumen und Badebelastung (3–7 Stunden). Volumen geteilt durch Umwälzzeit ergibt den Volumenstrom, bei 50 m/h Filtergeschwindigkeit die nötige Filterfläche und daraus den Kesseldurchmesser; die Pumpe wird 20 % größer gewählt, weil Leitungen und Filter Druck verlieren. Für 44,8 m³ bei mittlerer Belastung sind das 9 m³/h und ein Kessel mit 500 mm. Filterlaufzeit mindestens 10 Stunden täglich; Skimmer je 25 m² Wasserfläche, Einlaufdüsen je 15–20 m³, mindestens zwei.

Brauche ich eine Baugenehmigung, Statik oder einen Elektriker?

Die Verfahrensfreiheit ist Landesrecht: In Baden-Württemberg, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen sind Becken bis 100 m³ außerhalb des Außenbereichs verfahrensfrei, in Bayern ohne Volumengrenze; andere Länder bei der Bauaufsicht erfragen. Styropor- und Folienbecken gehören über den Grundwasserspiegel auf gewachsenen Boden; bei Hanglage, Anschüttung oder Grundwasser Hangdruck und Auftrieb vom Statiker prüfen lassen – ein leeres 46-m³-Becken erfährt rund 46 t Auftrieb. Die Elektroinstallation übernimmt eine Elektrofachkraft nach DIN VDE 0100-702 (Schutzbereiche 2 m und 1,5 m, Scheinwerfer in SELV 12 V, RCD ≤ 30 mA, Schutzpotentialausgleich, Fundamenterder zwischen die Stahlmatten).

Technik & Bauausführung

Styroporstein-Pool, GFK-Becken oder Edelstahlbecken: Welches Bausystem passt zu welchem Garten?

Styroporstein passt zu rechteckigen Becken mit freier Maßwahl und Eigenleistung im Rohbau, GFK-Fertigbecken zu Gärten mit Kranzugang und dem Wunsch nach kurzer Bauzeit, Edelstahl zu Architekturpools mit hohem Budget und schwierigem Baugrund, weil die geschweißte Wanne Setzungen und Hangdruck besser aufnimmt. Der Planer rechnet Styroporstein, Stahlwand, GFK und Ortbeton durch; Edelstahlbecken lassen sich nur über ein Fachangebot kalkulieren. Bei engem Grundstück entscheidet oft die Anlieferung, ein 8-m-GFK-Becken braucht Kranstellfläche und freie Einschwenkbahn.

Wie tief muss die Baugrube sein, und wie viel Arbeitsraum ist rund um das Becken nötig?

Der Planer setzt die Aushubtiefe mit Wandhöhe plus 40 cm an, das deckt 20 cm Bodenplatte und 20 cm Rollschotter, bei einem 1,50-m-Becken also rund 1,90 m. Um den Beckenkörper rechnet er 50 cm Arbeitsraum nach DIN 4124, die Baugrube wird damit 1,50 m länger und breiter als das Innenmaß. Ab 1,25 m Tiefe sind senkrechte Grubenwände nur mit Verbau oder Böschung zulässig, ein Punkt, den das Angebot des Baggerbetriebs ausweisen sollte.

Welche Bodenplatte braucht ein Pool, und wann ist eine Drainage erforderlich?

Eine bewehrte Platte auf verdichtetem Rollschotter; der Planer übernimmt die Herstellerregel mit 20 cm Stärke und zwei Mattenlagen und weist bei über 60 m³ Wasser auf Q257 statt Q188 hin. Eine Drainage wird nötig, wenn Grund- oder Schichtenwasser oberhalb der Plattenunterkante steht oder der Boden bindig ist, dann Ringdrainage in einer Kiespackung von mindestens 15 cm mit Kontrollschacht zum Abpumpen im Winter. Der Baugrund sollte vor dem Angebot begutachtet werden, Drainage und Dämmung sind im Planer nicht bepreist.

Wie wird die Poolfolie verlegt, und welche Alternativen zur Folie gibt es?

Beim Styroporbecken kommt zuerst Poolvlies auf Wand und Boden, dann die Folie: 0,8-mm-Folie als vorgefertigter Sack wird eingehängt und mit Wasserdruck faltenfrei gezogen, 1,5-mm-Gewebefolie wird vor Ort bahnenweise verschweißt, was der Planer als Fachleistung mit Pauschale ansetzt. Alternativen sind GFK-Oberflächen beim Fertigbecken, Fliesen oder Mosaik auf Betonbecken sowie mineralische Beschichtungen, alle deutlich teurer als Folie. Im Angebot zählt, ob Ecken, Treppe und Einbauteile mit Flanschen abgedichtet und die Schweißnähte geprüft werden.

Wo sollte die Pooltechnik stehen, und wie lang dürfen die Leitungen sein?

Möglichst nah am Becken und unter dem Wasserspiegel oder knapp darüber, damit die Pumpe nicht gegen Höhe saugt; typisch sind 3 bis 8 m Abstand in einem Technikschacht oder Gartenhaus. Jeder Meter PVC-Rohr d50 und jeder Bogen erhöht den Druckverlust, weshalb der Planer die Pumpe mit 20 % Reserve ansetzt und die Verrohrung mangels Regel nicht bepreist. Bei mehr als etwa 10 m Leitungsweg oder Technik über Wasserspiegel sollte der Fachbetrieb Rohrdurchmesser und Pumpe nachrechnen.

Kosten & Budget

Was kostet ein Pool im Garten komplett, von der Baugrube bis zur Technik?

Als Orientierung etwa 20.000 bis 40.000 € brutto für ein 8 × 4 m Styroporstein- oder Stahlwandbecken mit Aushub, Filteranlage, Folie und Fachbetrieb; GFK-Becken liegen mit Transport und Kran meist bei 30.000 bis 50.000 €, Ortbetonbecken darüber. Der Planer weist Material, Sets und Nebenkosten getrennt vom Arbeitskostenrichtwert aus und nennt die Kosten je m³ Wasser; regionale Löhne und Baugrund verschieben die Summe stark. Nicht enthalten sind Umrandung, Perimeterdämmung, Verrohrung und Elektroinstallation, die als Positionen in jedes Angebot gehören.

Welche laufenden Kosten verursacht ein Pool pro Jahr für Strom, Wasser und Chemie?

Etwa 500 bis 1.500 € jährlich für ein 40-m³-Becken, vor allem abhängig von der Beheizung: Die Filterpumpe mit 450 bis 750 W läuft mindestens 10 Stunden täglich und braucht je Saison rund 700 bis 1.200 kWh, eine Wärmepumpe laut Händlerangabe weitere 800 bis 1.200 kWh ohne Abdeckung. Wasser für Nachfüllen und Rückspülen liegt bei 10 bis 20 m³, Chemie bei 150 bis 300 €; Tarife schwanken regional. Die Abdeckung ist der größte Hebel, sie halbiert Heizbedarf und Verdunstung.

Lohnt sich eine Wärmepumpe für den Pool, und was kostet das Heizen?

Sie verlängert die Badezeit um mehrere Wochen und hält konstant 26 bis 28 °C; der Planer ordnet die Leistungsklasse nach Volumen zu, etwa 11 kW bis 45 m³ für rund 1.900 €. Der Verbrauch liegt laut Händlerangaben bei 800 bis 1.200 kWh je Saison für ein 38-m³-Becken, mit Abdeckung 500 bis 800 kWh, je nach Tarif etwa 150 bis 400 €. Ohne Abdeckung rechnet sich die Wärmepumpe kaum, deshalb beides zusammen anbieten lassen.

Wo kann ich beim Poolbau sparen, ohne dass es später teuer wird?

Bei Form und Größe: Ein Rechteck ohne Tiefbereich spart Beton, Folie und Filterleistung, und jeder Kubikmeter Wasser kostet beim Bau und danach jedes Jahr beim Heizen. Sparen lässt sich auch bei Extras wie Gegenstromanlage oder Rollladen, die sich nachrüsten lassen, sofern Einbausätze, Nische und Leerrohre vor dem Betonieren gesetzt werden. Nicht sparen sollten Sie an Bodenplatte, Hinterfüllung, Folienstärke und Filtergröße, weil Nachbesserungen dort Ausgraben bedeuten; der Rechenweg des Planers zeigt, welche Positionen das Volumen treibt.

Pool in Eigenleistung oder vom Fachbetrieb: Wie groß ist die Ersparnis wirklich?

Rund 20 bis 35 % der Gesamtkosten beim Styroporbecken: Der Planer setzt die Arbeitskosten des Poolbauers mit 4.000 bis 15.000 € an, die 800 bis 3.000 € für den Elektriker fallen auch bei Eigenleistung an. Dafür übernehmen Sie Statikrisiko, Betonlogistik mit 28 Tagen Wartezeit vor der Hinterfüllung und die Folienverlegung, die bei 1,5 mm ohnehin der Fachbetrieb macht. Als Zwischenlösung bleibt der Rohbau in Eigenleistung mit Folie und Technik vom Betrieb, dann liegt die Gewährleistung für die Dichtheit beim Profi.

Betrieb, Pflege & Sicherheit

Einwinterung des Pools: selbst machen oder vom Poolbauer?

Selbst machen ist möglich, wenn Sie den Wasserstand unter Skimmer und Düsen absenken, Leitungen entleeren oder mit Winterstopfen und Frostschutz sichern, Pumpe und Filter ausbauen oder entwässern und pH-Wert und Winterchemie einstellen; Fehler zeigen sich erst im Frühjahr als geplatzte Rohre. Der Poolbauer verlangt dafür meist 150 bis 400 € und übernimmt die Verantwortung für Frostschäden an Technik und Verrohrung. Im ersten Jahr lohnt die Fachleistung schon als Einweisung; ein Wartungspaket mit Ein- und Auswinterung gehört in das Bauangebot.

Chlor, Salzwasser oder Aktivsauerstoff: Welche Wasserpflege macht am wenigsten Arbeit?

Salzelektrolyse, weil sie Chlor automatisch aus gelöstem Salz erzeugt und nur Salzgehalt und pH-Wert kontrolliert werden müssen; die Anlage kostet etwa 800 bis 2.000 €, dafür entfällt der Chemikalienkauf weitgehend. Klassisches Chlor ist am günstigsten, verlangt aber wöchentliche Messung und Dosierung; Aktivsauerstoff ist hautfreundlich, bei Hitze und hoher Belastung jedoch weniger stabil und teurer. Bei Salzwasser müssen Einbauteile, Leiter und Wärmepumpe salzwasserbeständig sein, das muss vor dem Kauf im Angebot stehen.

Wie schütze ich Kinder und Haustiere vor dem Pool?

Mit einer Barriere, die sich nicht umgehen lässt: ein Zaun von mindestens 1,20 m mit selbstschließender Tür, eine begehbare Sicherheitsabdeckung oder ein Rollladen, der das Becken bei Nichtnutzung schließt; Solarfolien tragen nicht und werden zur Falle. Ergänzend helfen Alarmsysteme mit Wellensensor und ein Ausstieg für Tiere wie eine flache Treppe oder Rampe. Eine Pflicht zur Umzäunung gibt es in Deutschland nicht, aber die Verkehrssicherungspflicht trifft den Eigentümer, bei vermieteten Objekten zusätzlich den Vermieter.

Brauche ich eine Poolabdeckung, und welche Art lohnt sich?

Ja, mindestens eine einfache, denn ohne Abdeckung verliert das Becken laut Händlerangaben bis zu 80 % der Wärme über Verdunstung und sammelt Laub und Insekten. Die Solarfolie ab etwa 11 €/m² ist die günstigste Lösung mit Heizeffekt, aber mühsam zu handhaben; Lamellenabdeckungen ab etwa 140 €/m² und elektrische Rollläden ab rund 3.600 € sind komfortabel und begehbar sicher. Der Planer rechnet alle Varianten über die Wasserfläche; bei Rollläden muss Nische oder Oberflurkasten im Rohbau eingeplant sein.

Wie oft muss der Filter rückgespült und das Wasser gewechselt werden?

Rückspülen etwa einmal pro Woche oder sobald der Manometerdruck rund 0,2 bis 0,3 bar über dem Sauberwert liegt, zwei bis drei Minuten lang, danach kurz nachspülen; jede Rückspülung kostet 200 bis 500 l Wasser. Ein kompletter Wasserwechsel ist nicht nötig, beim Frühjahrsstart wird ein Drittel bis die Hälfte getauscht, der Filtersand alle drei bis fünf Jahre erneuert. Der Poolbauer sollte einen Wartungsplan mitliefern, der Rückspülmenge und Sandwechsel benennt.

Alle Berechnungen sind eine Vorschau nach dokumentierter Rechenlogik für die Vorplanung und ersetzen keine Fachplanung oder Statik. Fachbetriebe finden Sie unter Teich- & Wasseranlagen, weitere Werkzeuge unter Planer & Rechner.