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Kostenlos · Rechner für Bauherren

Ihre Erdarbeiten in 3 Minuten berechnen

Maße, Boden und Ausführung wählen – Aushub nach DIN 4124, Abfuhr, Verfüllung und Kosten live berechnen.

  • Böschung & Arbeitsraum nach DIN 4124
  • Auflockerung nach Krause/Ulke
  • Container oder Lkw-Abfuhr
  • Rechenweg offengelegt
1Maße & BaugrubeNoch nicht konfiguriert

Bauwerksmaße; Arbeitsraum und Böschung kommen hinzu.

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Arbeitsraum und Böschung werden zugeschlagen.

45°/60°/80° je Boden · Verbau · senkrecht nur bis 1,25 m.

2Bodenart & OberbodenNoch nicht konfiguriert

Dichte fest · Böschungswinkel · Auflockerung fS (lose ÷ fest)

60° nur bei mindestens steifem bindigem Boden, sonst 45°.

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Meist 20–30 cm; maßgeblich ist das Bodengutachten.

3Entsorgung & WiederverwendungNoch nicht konfiguriert
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Anteil, der auf dem Grundstück bleibt; Rest wird abgefahren.

Offene RechercheSchrumpf beim Verdichten

Absetzcontainer 3/5/7 m³, günstigste Kombination.

4Ausführung & VerfüllungNoch nicht konfiguriert

8,6 m³/h × fE · f₂ · f₄ = 6,0 m³/h fest (11,5 kW).

Nutzleistung = Grundleistung × fE (dazu f₂, f₄).

Keine · um das Bauwerk · vollständig · eigene Angabe

Brutto je t ab Werk; Umrechnung über Schüttdichte.

Preise anpassenStandard: Ø-Preise Oktober 2026, brutto

Eigene Angebotspreise eintragen (brutto, je Einheit). Angepasste Preise bleiben in diesem Browser gespeichert und wandern mit in den geteilten Link.

Entsorgung & Transport
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Maschinen & Lohn
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€/m³
Verfüllmaterial
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€/Fuhre

Bitte konfigurieren Sie Ihre Planung.

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Noch offen

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Häufige Fragen

Fragen zum Erdarbeiten-Rechner

So funktioniert der Planer

Wie berechnet der Rechner das Aushubvolumen mit Böschung?

Zur Sohle kommt nach DIN 4124 ein Arbeitsraum von 0,50 m (geböscht) bzw. 0,60 m (verbaut) je Seite. Der Böschungswinkel ohne Nachweis beträgt 45° bei nichtbindigen und weichen bindigen Böden, 60° bei steifen bis halbfesten bindigen Böden und 80° bei Fels. Daraus ergibt sich die Öffnung an der Geländeoberkante; das Volumen wird als Pyramidenstumpf V = T/3 · (A₁ + √(A₁·A₂) + A₂) gerechnet, bei Verbau oder senkrechten Wänden als Quader.

Was ist der Unterschied zwischen Aushub fest und lose?

Gewachsener Boden lockert sich beim Lösen auf. Der Rechner nutzt die Auflockerungsfaktoren nach Krause/Ulke für mitteldichte Lagerung, zum Beispiel 1,14 für Sand/Kies, 1,19 für Lehm/Schluff und 1,33 für gesprengten Fels; Oberboden wird mit 1,19 und 1,13 t/m³ angesetzt. Container werden nach dem losen Volumen gewählt, Deponien rechnen nach gewogenen Tonnen aus der Lagerungsdichte.

Wann ist der Container, wann der Lkw günstiger?

Absetzcontainer für Boden Z0 gibt es nur bis 7 m³; der Rechner wählt die günstigste Kombination aus 3, 5 und 7 m³. Ab etwa 20 bis 30 m³ losem Aushub ist die Abfuhr per Kipper mit Fahrer plus Annahmegebühr an Deponie oder Kieswerk meist günstiger. Beide Varianten lassen sich im Rechner direkt vergleichen; Z1.1-Boden ist nur als Deponiepreis belegt.

Wie genau ist die Kostenschätzung des Erdarbeiten-Rechners?

Alle Preise sind gerundete Marktdurchschnitte (Stand Oktober 2026) brutto inklusive 19 % Mehrwertsteuer aus Preislisten von Containerdiensten, Kieswerken, Fuhrunternehmen und Mietparks. Container- und Deponiepreise schwanken regional stark. Der Rechner ist eine Vorschau nach dokumentierter Rechenlogik und ersetzt weder Bodengutachten noch Angebot; eigene Preise lassen sich unter „Preise anpassen“ eintragen.

Technik & Bauausführung

Wie tief muss ich für Fundament, Terrasse, Einfahrt oder Pool ausheben?

Fundamente reichen frostfrei mindestens 80 cm tief, eine Terrasse auf Splittbett braucht 25 bis 35 cm Aushub, eine Pkw-Einfahrt 40 bis 50 cm und in Frostzonen II und III entsprechend mehr. Beim Pool addieren Sie zur Beckenhöhe etwa 20 bis 25 cm Bodenplatte und 15 bis 20 cm Sauberkeitsschicht, ein 1,50 m tiefes Becken endet also bei rund 1,90 m. Das Angebot sollte die Sohlhöhe auf einen Festpunkt beziehen und Bodenaustausch bei nicht tragfähigem Grund als Eventualposition enthalten.

Welcher Böschungswinkel gilt für Sand, Lehm und Fels?

Die Regelwinkel der DIN 4124, 45° für Sand und weichen Lehm, 60° für steifen Lehm und Ton, 80° für Fels, gelten nur ohne rechnerischen Nachweis, bis 5 m Tiefe und solange der Boden trocken bleibt; weicht steifer Lehm durch Regen oder Grundwasser auf, muss auf 45° abgeflacht werden. Zusätzlich bleibt ein lastfreier Schutzstreifen von mindestens 0,60 m an der Böschungskante. Der Erdbauer sollte die Bodenart vor Ort ansprechen und im Angebot festhalten, ob geböscht oder verbaut wird.

Welche Vorarbeiten muss ich erledigen, bevor der Erdbauer anrückt?

Vor dem ersten Baggerbiss sollten Grenzen und Sollhöhen markiert, Zufahrt und Durchfahrt frei sein, ein Lagerplatz für Aushub oder Container festliegen und Pflanzen, Rasen sowie Baumwurzeln im Fahrbereich geschützt oder abgestimmt entfernt werden. Ein Minibagger braucht rund 1 m Durchfahrtsbreite, ein 14-Tonnen-Bagger eine Lkw-taugliche Zufahrt. Dazu kommen Strom- und Wasseranschluss für die Baustelle sowie eine Information an die Nachbarn. Im Angebot sollte stehen, wer die Leitungsauskunft einholt und ob Baustelleneinrichtung und Zufahrtsschutz enthalten sind.

Wie sichert der Erdbauer Leitungen und Kabel, und was muss ich vorher angeben?

Ein Tiefbaubetrieb holt vor dem Aushub die Leitungsauskunft der Netzbetreiber ein, legt Leitungen im Trassenbereich in Handschachtung oder mit Suchschlitzen frei und hält Sicherheitsabstände ein; für Schäden an verzeichneten Leitungen haftet er. Nicht in den Plänen stehen Ihre privaten Leitungen: Bewässerung, Außenbeleuchtung, Drainage, Zisterne, Erdwärmesonden, Hausanschlüsse bis zur Hauswand oder Leerrohre zur Garage. Diese müssen Sie vor Beginn schriftlich und mit Skizze angeben, sonst tragen Sie den Schaden. Nehmen Sie Leitungsauskunft und Ihre Skizze als Anlage in den Vertrag.

Wie wird Aushub zwischengelagert, ohne den Rasen zu ruinieren?

Oberboden und Unterboden werden getrennt auf Bauplane, Vlies oder Fahrplatten gelagert, möglichst nicht höher als 2 m und nicht befahren, damit das Bodengefüge erhalten bleibt. Rasen unter einer Miete stirbt nach ein bis zwei Wochen durch Lichtmangel ab, Lagerung unter Baumkronen schädigt Wurzeln; wo es länger dauert, hilft eine Ansaat der Miete oder gleich der direkte Abtransport. Der Rechner zeigt, wie viel loses Volumen anfällt. Legen Sie Lagerfläche, Bodentrennung und die Wiederherstellung der Fläche im Angebot fest.

Kosten & Budget

Was kostet ein Minibagger pro Tag, und welche Nebenkosten kommen dazu?

Ein Minibagger mit 1,5 bis 2 t kostet etwa 120 bis 300 € je Miettag, der An- und Abtransport pauschal etwa 100 bis 200 €, regional unterschiedlich. Dazu kommen Kaution, Kraftstoff, Haftungsreduzierung, Zusatzlöffel, Wochenendzuschläge und oft eine Rüttelplatte für etwa 40 bis 100 € je Tag. Ungeübt erreichen Sie nur einen Teil der Nennleistung, weshalb der Rechner einen Leistungsfaktor abfragt. Vergleichen Sie das Ergebnis mit dem Angebot eines Betriebs, der Fahrer und Transport im Stundensatz einrechnet.

Wie berechnen sich die Entsorgungskosten je Tonne für Boden, Bauschutt und Wurzeln?

Annahmestellen wiegen jede Fuhre und rechnen nach Abfallart: Unbelasteter Bodenaushub Z0 kostet etwa 14 bis 24 € je Tonne, sortenreiner Bauschutt aus Beton und Ziegel liegt ähnlich oder leicht darüber, Wurzelstöcke, Grünabfall und gemischte Ladungen deutlich höher, oft ein Mehrfaches. Entscheidend ist die Trennung: Eine mit Wurzeln oder Bauschutt durchsetzte Bodenladung wird komplett zum teuersten Bestandteil abgerechnet. Das Angebot sollte je Fraktion Abfallschlüssel, Einheit und Preis nennen, und Sie sollten die Wiegescheine erhalten.

Wann ist der Erdbauer trotz höherem Stundensatz günstiger als Eigenleistung?

Ab etwa 30 bis 50 m³ festem Aushub kippt der Vergleich meist: Der Betrieb schafft mit größerer Maschine und eingespieltem Lkw-Umlauf an einem Tag, wofür Sie mit dem Minibagger mehrere Miettage, Transport, mehrere Container und eigene Arbeitszeit brauchen, und er trägt Haftung für Leitungen und Böschungen. Bei Baugruben mit Verbau, Grundwasser oder Fels ist Eigenleistung ohnehin ausgeschlossen. Der Rechner stellt beide Varianten mit denselben Preisen nebeneinander; verlangen Sie vom Betrieb einen Preis je Kubikmeter fest inklusive Abfuhr.

Was kostet die Anlieferung von Schotter, Sand und Mutterboden?

Schüttgut wird je Tonne ab Werk plus Fracht berechnet: Frostschutz 0/32 etwa 15 bis 40 €, Recyclingschotter 4 bis 25 €, Füllsand 9 bis 40 €, gesiebter Mutterboden 23 bis 39 € je Tonne, dazu etwa 50 bis 145 € je Kipperfuhre, regional abweichend. Ab 12 bis 15 t liefern viele Werke frei Haus, kleine Mengen sind je Tonne teuer. Achten Sie im Angebot auf „frei Baustelle“ statt „ab Werk“ und auf eine erreichbare Abladestelle.

Wie mache ich Erdarbeiten durch Massenausgleich auf dem Grundstück günstiger?

Jeder Kubikmeter, der auf dem Grundstück bleibt, spart Container, Deponiegebühr und oft Zukauf: Oberboden wandert in Beete und Rasenneuanlage, Unterboden in Geländemodellierung, Sichtschutzwall, Hochbeete oder in die Verfüllung der Arbeitsräume, dort lagenweise verdichtet. Bindiger Boden taugt nicht unter Beläge, und Aufschüttungen an der Grenze oder über etwa 2 m Höhe unterliegen Nachbarrecht und Landesbauordnung. Im Rechner steuern Sie das über Oberboden getrennt lagern und Verfüllung. Verlangen Sie vom Betrieb eine Massenbilanz aus Aushub, Wiedereinbau, Abfuhr und Zukauf.

Recht & Planung

Darf ich Aushub auf dem Nachbargrundstück oder im Wald entsorgen?

Nein, Bodenaushub ist Abfall im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes, und Ablagern im Wald oder in der freien Landschaft ist eine Ordnungswidrigkeit mit empfindlichen Bußgeldern, unabhängig davon, wie sauber der Boden ist. Auf dem Nachbargrundstück ist eine Verwertung nur mit dessen Zustimmung und nur für nachweislich unbelastetes Material zulässig; größere Aufschüttungen brauchen je nach Landesbauordnung zusätzlich eine Genehmigung. Halten Sie den Verbleib des Aushubs im Vertrag schriftlich fest, denn als Bauherr bleiben Sie Abfallerzeuger.

Welche Vorgaben gelten für Aushub mit Schadstoffen oder Bauschutt?

Seit August 2023 stuft die Ersatzbaustoffverordnung Bodenmaterial in Klassen von BM-0 bis BM-F3 ein; die Annahmestelle verlangt dafür eine Deklarationsanalyse, bei Verdacht auf Belastung, etwa unter alten Hofflächen, Tankstellen oder Auffüllungen, ist sie ohnehin Pflicht und belasteter Boden geht nur auf eine zugelassene Deponie. Bauschutt ist getrennt zu halten, teerhaltiger Asphalt und asbesthaltige Baustoffe gelten als gefährlicher Abfall mit eigenem Nachweisverfahren. Lassen Sie die Analyse vorab machen und das Angebot mit einer Eventualposition für höhere Klassen versehen.

Wann brauche ich einen Entsorgungsnachweis oder Lieferschein?

Ein förmlicher Entsorgungsnachweis nach Nachweisverordnung ist nur für gefährliche Abfälle vorgeschrieben, bei unbelastetem Boden und sortenreinem Bauschutt genügen Wiegeschein oder Annahmeschein der Deponie beziehungsweise des Kieswerks. Trotzdem sollten Sie diese Belege einfordern, weil Sie als Abfallerzeuger für den ordnungsgemäßen Verbleib verantwortlich bleiben und Bauämter bei genehmigten Vorhaben nach dem Entsorgungskonzept fragen. Der Vertrag sollte festlegen, dass der Betrieb Wiege- und Annahmescheine mit der Rechnung vorlegt.

Wer beantragt die Sondernutzung, wenn Container oder Bagger auf der Straße stehen?

Beantragen muss derjenige, der die öffentliche Fläche nutzt: Für den Container übernimmt das in der Regel der Containerdienst, für Bagger, Lagerflächen oder Absperrungen der Tiefbaubetrieb, der die Gebühr dann an Sie weiterreicht. Die Kommune berechnet die Sondernutzung je Tag und Fläche, braucht meist eine bis drei Wochen Vorlauf, und für ein Halteverbot ist zusätzlich eine verkehrsrechtliche Anordnung nötig. Ohne Genehmigung drohen Bußgeld und Abtransport. Das Angebot sollte nennen, wer beantragt, und die Gebühren als Durchlaufposition ausweisen.

Was muss ich vor dem Aushub zu Grundwasser und Wasserschutzgebiet klären?

Den Grundwasserstand erfahren Sie aus Baugrundgutachten, Bohrprofilen der Nachbarschaft oder dem Geoportal des Landes; reicht die Grube ins Grundwasser, braucht die Wasserhaltung mit Pumpen und Einleitung eine wasserrechtliche Erlaubnis der unteren Wasserbehörde. In Wasserschutzgebieten regelt die Schutzgebietsverordnung, wie tief gegraben, welches Verfüllmaterial eingebaut und ob überhaupt versickert werden darf. Beides sollte vor der Beauftragung geklärt sein, damit das Angebot Wasserhaltung und Materialanforderungen als Eventualpositionen enthält statt als Nachtrag.

Alle Berechnungen sind Richtwerte für die Vorplanung und ersetzen weder Bodengutachten noch Fachplanung vor Ort. Fachbetriebe finden Sie unter Erdarbeiten, weitere Werkzeuge unter Planer & Rechner.